Lighthouse-Audit: Ihre Website transparent bewertet, Schritt für Schritt optimiert
Ein Lighthouse-Score allein sagt wenig. Unser Lighthouse-Audit liefert die vollständige Diagnose: Performance, Accessibility, Best Practices und SEO auf Desktop und Mobilgeräten, verbunden mit einem priorisierten Massnahmenplan, der Ihre Core Web Vitals nachweislich verbessert.
4
Lighthouse-Kategorien analysiert
50+
durchgeführte Audits (Projekterfahrung)
40+
Punkte durchschnittliche Score-Steigerung (Projekterfahrung)
90+
Ziel-Score auf Mobilgeräten
Lighthouse ist das Standardwerkzeug für Web-Performance-Diagnosen, aber ein Screenshot des Scores reicht nicht aus. Unser professioneller Lighthouse-Audit und Performance-Report geht weit tiefer: Wir analysieren alle vier Kategorien systematisch, identifizieren die Root Causes hinter jeder Schwachstelle und übersetzen technische Befunde in konkrete, nach Impact und Aufwand priorisierte Handlungsempfehlungen. So wissen Sie nach dem Audit nicht nur, was schlecht ist, sondern warum es schlecht ist und womit Sie anfangen sollen.
Was ein professioneller Lighthouse-Audit umfasst
Lighthouse bewertet eine Website in vier Kategorien: Performance, Accessibility, Best Practices und SEO. Jede Kategorie enthält Dutzende von Einzelprüfungen, deren Ergebnisse in einem Score von 0 bis 100 zusammengefasst werden. Ein guter Score bedeutet nicht automatisch, dass alle kritischen Einzelprüfungen bestanden sind. Unser Audit betrachtet jeden einzelnen Befund, prüft ihn im Kontext Ihrer Website und bewertet, welche Prüfungen für Ihr spezifisches Business-Ziel den grössten Hebel bieten.
Performance-Kategorie
Vollständige Analyse aller Performance-Metriken: LCP, INP, CLS, FCP, TTFB und Speed Index. Wir analysieren jeden Audit-Befund, von Render-blockierenden Ressourcen über ungenutztes JavaScript bis zu nicht optimierten Bildern, und quantifizieren die Zeitersparnis je Massnahme.
Accessibility-Kategorie
Systematische Prüfung aller Barrierefreiheits-Befunde: Kontrastverhältnisse, ARIA-Attribute, Tastaturnavigation, Formular-Labels und semantische HTML-Struktur. Wichtig für BFSG-Konformität und breite Nutzergruppen.
Best Practices-Kategorie
Bewertung sicherheitsrelevanter und technischer Empfehlungen: HTTPS-Verwendung, sichere JavaScript-Bibliotheken, Content Security Policy, korrekte Verwendung von APIs und Vermeidung veralteter Webstandards.
SEO-Kategorie
Prüfung aller SEO-relevanten Lighthouse-Audits: Meta-Tags, strukturierte Daten, Crawlbarkeit, mobile Optimierung und Links. Ein schlechter Lighthouse-SEO-Score hat direkte Auswirkungen auf die organische Sichtbarkeit.
Desktop und Mobil
Wir führen alle Audits auf beiden Geräteklassen durch. Mobilgeräte zeigen aufgrund der simulierten CPU-Throttlung und des langsameren Netzwerks deutlich kritischere Werte. Viele Performance-Probleme sind ausschliesslich auf Mobilgeräten sichtbar.
Mehrere Seitentypen
Wir auditieren nicht nur die Startseite, sondern auch kritische Unterseiten: Produktdetailseiten, Kategorieseiten, Artikel-Seiten und Landing Pages. Jeder Seitentyp hat andere Performance-Charakteristika und andere Optimierungshebel.
Vom Score zur Root-Cause-Analyse
Ein Lighthouse-Performance-Score von 42 auf Mobilgeräten ist ein Symptom, keine Diagnose. Hinter diesem Score verbergen sich möglicherweise ein 4 Megabyte grosses Hero-Bild ohne AVIF-Konvertierung, drei Drittanbieter-Skripte, die zusammen 1,8 Sekunden Hauptthread blockieren, und eine fehlende Redis-Konfiguration, die die TTFB auf 2,4 Sekunden treibt. Erst wenn diese Root Causes bekannt und quantifiziert sind, können Massnahmen wirksam priorisiert werden.
Unser Audit geht bei jedem Lighthouse-Befund einen Schritt tiefer. Lighthouse meldet „Eliminate render-blocking resources“ und nennt drei Dateien. Wir analysieren jede dieser Dateien: Was ist ihr Inhalt? Kann sie asynchron geladen werden? Gibt es eine Critical-CSS-Strategie, die den sichtbaren Bereich ohne die vollständige Datei rendern kann? Das Ergebnis ist nicht die Lighthouse-Ausgabe, sondern ein technisch fundierter Befundbericht mit konkreten Lösungsvorschlägen für Ihr Entwicklungsteam oder unsere Implementierung.
Der Audit-Prozess: Von der Messung zum Report
Briefing und Seitenauswahl
Im Vorgespräch klären wir, welche Seiten geschäftskritisch sind, welche Conversion-Ziele verfolgt werden und ob es bereits bekannte Performance-Probleme gibt. Auf dieser Basis legen wir die zu auditierenden Seitentypen fest und definieren Zielwerte für jede Lighthouse-Kategorie.
Performance-Metriken im Lighthouse-Audit
Die Lighthouse-Performance-Kategorie berechnet ihren Score aus sechs Metriken, die unterschiedlich stark gewichtet werden. Für optimale Core Web Vitals und Google-Rankings sind besonders der Largest Contentful Paint (LCP, Gewichtung 25 Prozent) und der Total Blocking Time (TBT, Gewichtung 30 Prozent) relevant. Jede dieser Metriken hat eine andere Ursache und erfordert andere Massnahmen.
Largest Contentful Paint (LCP)
Misst die Ladezeit des grössten sichtbaren Inhalts. Zielwert: unter 2,5 Sekunden. Häufige Ursachen im Audit: übergrosse Hero-Bilder, fehlende Priorisierung per fetchpriority, Render-blockierendes CSS vor dem LCP-Element und langsame Server-Response.
Total Blocking Time (TBT)
Lab-Äquivalent zum INP (Core Web Vital). Misst die Summe aller Long Tasks über 50 Millisekunden. Häufige Ursachen: monolithische JavaScript-Bundles, synchron ausgeführte Drittanbieter-Skripte und ineffiziente Event-Handler, die den Hauptthread blockieren.
Cumulative Layout Shift (CLS)
Misst unerwartete Layoutverschiebungen. Zielwert: unter 0,1. Im Audit identifizieren wir jede Verschiebung einzeln: Bilder ohne Dimensionsangaben, nachladende Anzeigenflächen, verzögert geladene Webfonts und dynamisch eingefügte Inhaltsbereiche.
First Contentful Paint (FCP)
Misst, wann der Browser erstmals sichtbaren Inhalt rendert. Zielwert: unter 1,8 Sekunden. FCP wird primär durch die Server-Antwortzeit (TTFB) und Render-blockierendes CSS in der Head-Section beeinflusst.
Speed Index
Bewertet, wie schnell der sichtbare Seiteninhalt visuell vollständig erscheint. Ein hoher Speed Index deutet auf schrittweises Rendering hin, das oft durch mehrere Render-blockierende Ressourcen oder fehlende Priorisierung entsteht.
Time to Interactive (TTI)
Misst, wann die Seite vollständig interaktiv wird. Grosse Lücken zwischen FCP und TTI weisen auf schweres JavaScript hin, das den Hauptthread nach dem ersten Paint noch lange beschäftigt. Wird im Audit durch Main-Thread-Analyse ergänzt.
Typische Lighthouse-Befunde und ihre Lösungen
In über 50+ Audits haben wir eine Reihe wiederkehrender Befunde identifiziert, die besonders häufig auftreten und die grössten Score-Auswirkungen haben. Jeder Befund hat typische Ursachen und bewährte Lösungsansätze, die wir in unserem Report spezifisch für Ihre Website ausarbeiten.
- Render-blockierende Ressourcen: CSS- und JS-Dateien im Head ohne
async/deferoderpreload-Strategie. Lösungsansatz: Critical CSS inline + asynchrones Laden der restlichen Stylesheets; JavaScript aufdeferumstellen. - Nicht optimierte Bilder: Veraltete Formate (JPEG/PNG) statt WebP oder AVIF, fehlendes
srcsetfür responsive Auslieferung, keine expliziten Dimensionsangaben. Lösungsansatz: Bildoptimierungs-Pipeline mit automatischer Konvertierung. - Ungenutztes JavaScript: Grosse Bundles, von denen nur 20 bis 30 Prozent auf der jeweiligen Seite ausgeführt werden. Lösungsansatz: Code Splitting, Tree-Shaking und dynamische Imports für selten genutzte Module.
- Zu langsame Server-Response (TTFB): TTFB über 600 Millisekunden deutet auf fehlende Caching-Strategie oder Datenbank-Engpässe hin. Lösungsansatz: Redis-Cache, OPcache-Optimierung, Datenbankindex-Analyse.
- Kein HTTP/2 oder HTTP/3: Ältere Server liefern noch über HTTP/1.1, was Multiplexing verhindert. Lösungsansatz: Upgrade auf HTTP/2 (oder HTTP/3) in der Hosting- bzw. Proxy-Konfiguration.
- Fehlende oder zu kurze Cache-Header: Statische Assets ohne
max-ageoder mit zu kurzen Cache-Dauern zwingen den Browser zu Revalidierungen. Lösungsansatz: KorrekteCache-Control-Header je Ressourcentyp mit langfristigen Dauern und Content-Hashes.
Accessibility und Best Practices: Unterschätzte Score-Treiber
Performance ist die Kerndisziplin des Lighthouse-Audits, aber Accessibility und Best Practices haben ebenfalls direkte Auswirkungen auf Ihre Website. Ein Accessibility-Score unter 90 bedeutet, dass Teile Ihrer Website für Menschen mit Behinderungen oder ältere Geräte schwer oder gar nicht nutzbar sind, und stellt ein rechtliches Risiko im Kontext des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) dar. Ein schlechter Best-Practices-Score kann auf Sicherheitslücken oder veraltete APIs hinweisen.
Vier Kategorien, ein vollständiges Bild
Accessibility-Befunde im Detail
Lighthouse prüft über 30 Accessibility-Regeln automatisch. Häufige Befunde in unseren Audits: fehlende Alt-Texte bei informativen Bildern, Kontrastverhältnisse unter dem WCAG-AA-Schwellenwert von 4,5:1, nicht beschriftete Formularfelder, fehlende lang-Attribute auf der HTML-Seite und Buttons ohne sichtbaren Fokus-Indikator. Jede dieser Mängel wird im Report mit dem betroffenen Element, dem WCAG-Kriterium und dem Korrekturvorschlag dokumentiert.
- WCAG 2.2 AA als Zielstandard für alle Befunde
- Kontrastprüfung für alle Text-Hintergrund-Kombinationen
- ARIA-Attribute und Screenreader-Kompatibilität
- Tastaturnavigation und Fokusmanagement
Best-Practices-Befunde erklärt
Die Best-Practices-Kategorie prüft sicherheits- und zukunftsrelevante Aspekte. Typische Befunde: JavaScript-Bibliotheken mit bekannten Sicherheitslücken, fehlende Content Security Policy, unsichere Drittanbieter-Einbettungen über HTTP statt HTTPS und Verwendung veralteter DOM-APIs. Ein hoher Best-Practices-Score signalisiert, dass die Website modernen Webstandards entspricht und langfristig wartbar ist.
- Sicherheitslücken in JavaScript-Abhängigkeiten
- HTTPS für alle Ressourcen inkl. Drittanbieter
- Veraltete APIs und Browser-Kompatibilität
- Console-Fehler und Deprecation-Warnungen
Der Performance-Report: Aufbau und Inhalt
Nach Abschluss des Audits erhalten Sie einen strukturierten Performance-Report, der alle Befunde dokumentiert und direkt in die Umsetzung führt. Der Report ist so aufgebaut, dass er sowohl Entwicklerteams als auch Projektverantwortlichen ohne tiefen technischen Hintergrund einen klaren Überblick gibt.
Executive Summary
Auf zwei bis drei Seiten: aktueller Lighthouse-Score je Kategorie, die drei kritischsten Befunde mit Zeitgewinn-Schätzung und eine Gesamteinschätzung des Performance-Zustands. Geeignet für die Kommunikation mit Stakeholdern und Entscheidungsträgern ohne technischen Hintergrund.
Metriken-Dashboard
Alle gemessenen Lighthouse-Metriken für Desktop und Mobil im Überblick: Score je Kategorie, LCP, TBT, CLS, FCP, Speed Index und TTFB. Sowohl Lab-Werte als auch CrUX-Felddaten, sofern verfügbar. Dient als Baseline für spätere Vergleichsmessungen.
Befund-Katalog
Jeder Lighthouse-Befund mit: Kategorie und Bewertung, Screenshot oder Code-Snippet, erklärter Ursache, konkretem Lösungsvorschlag mit Implementierungshinweisen und geschätzter Zeitersparnis nach Behebung. Entwickler können direkt mit der Umsetzung beginnen.
Priorisierter Massnahmenplan
Alle Befunde nach Verhältnis von Impact zu Aufwand sortiert: Quick Wins (hohe Wirkung, geringer Aufwand) zuerst, dann mittelfristige Optimierungen und abschliessend langfristige Architekturanpassungen. Jede Massnahme mit Verantwortlichkeit und geschätztem Zeitaufwand.
Plattformspezifische Handlungsempfehlungen
Lighthouse-Audit für verschiedene Plattformen
Die Interpretation eines Lighthouse-Audits hängt stark von der verwendeten Plattform ab. Was bei einer Single-Page-Application (SPA) ein normaler TBT-Wert ist, ist für eine serverseitig gerenderte CMS-Seite ein kritischer Befund. Wir kennen die plattformspezifischen Eigenheiten und Optimierungspfade für die gängigsten Systeme und passen unsere Handlungsempfehlungen entsprechend an.
WordPress
WordPress-spezifische Audits umfassen Caching-Plugin-Konfiguration, Database-Query-Analyse, Plugin-Audit auf Performance-Impact, Theme-Optimierung (Critical CSS, Minifizierung) und Server-Konfiguration. Mehr dazu unter WordPress Performance.
Shopware Community Edition
Shopware-Audits fokussieren auf Storefront-Kompilierung, HTTP-Cache-Konfiguration, Elasticsearch-Optimierung, Theme-Performance und App-System-Impact. Wir kennen Shopwares Built-in-Caching und wie es korrekt konfiguriert wird.
TYPO3, Joomla und Contao
Für klassische PHP-CMS-Systeme analysieren wir serverseitige Caching-Konfiguration, Extension-/Plugin-Performance-Impact, Datenbankoptimierung und Build-Asset-Pipeline. Jedes System hat andere Tuning-Schrauben.
Lighthouse-Audit und TTFB-Optimierung im Zusammenspiel
Lighthouse berichtet die TTFB als eigenständige Diagnose, aber der Score selbst wird davon nicht direkt berechnet. Dennoch ist eine langsame TTFB der häufigste Grund für schlechte LCP- und FCP-Werte, weil der Browser erst nach Erhalt der HTTP-Antwort mit dem Rendern beginnen kann. In unserem Audit zeigen wir den exakten Zusammenhang zwischen TTFB und Lighthouse-Score und geben Empfehlungen, die auf beiden Ebenen wirken.
Eine vollständige Performance-Betrachtung verbindet immer den Lighthouse-Audit mit einer serverseitigen Analyse. Die Caching-Konfiguration beeinflusst die TTFB, die TTFB beeinflusst FCP und LCP, und LCP treibt den Lighthouse-Performance-Score. Wer nur am Frontend arbeitet, löst oft das Symptom, nicht die Ursache. Unser Audit deckt die gesamte Kette auf und empfiehlt Massnahmen auf jeder Ebene, von der Server-Optimierung bis zum Frontend-Tuning.
Kontinuierliches Monitoring nach dem Audit