Ein Gespräch über Ladezeit beginnt fast immer an derselben Stelle: auf der Startseite. Sie ist im Werkzeug voreingestellt, sie liegt in der Besprechung auf dem Bildschirm, und sie ist die einzige Adresse, die alle Beteiligten auswendig kennen. Angesteuert wird sie von einem Teil der Besucher. Der Rest kommt aus der Suche, aus einer Anzeige oder aus einer verschickten Verknüpfung und landet auf einer Kategorieseite, einer Produktseite, einem Artikel oder einer Trefferliste. Diese Seiten gibt es nicht einzeln: Sie entstehen aus einer Handvoll Vorlagen, und wer eine Vorlage misst, hat Hunderte Adressen gemessen. Dieser Beitrag zeigt, wie ein Bestand nach Vorlagen gegliedert wird, welcher Vertreter je Vorlage taugt, wie die Zahl der Einstiege die Reihenfolge bestimmt - und warum ausgerechnet die leichteren Unterseiten der Ort sind, an dem die nächste Verschlechterung entsteht.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Wert, den ein Felddatenbericht für den Ursprung ausweist, ist kein Startseitenwert: Erfüllt ein Ursprung die Aufnahmekriterien, fließen die Erlebnisse auf allen seinen Seiten in die Auswertung auf Ursprungsebene ein (Chrome UX Report).
- Unterseiten sind leichter, aber nicht harmlos: im Median 2.710 KB auf der Startseite gegenüber 1.866 KB auf einer Unterseite, am 75. Perzentil 5.422 KB gegenüber 3.267 KB (Web Almanac 2025).
- Das Gewicht der Unterseiten legt zu - um 9,5 Prozent binnen eines Jahres (Web Almanac 2025). Die Stelle, die seltener gemessen wird, wächst schneller.
- Die Zusammensetzung kippt: 911 KB Bilder auf der Startseite gegenüber 354 KB auf der Unterseite, dafür 660 KB JavaScript auf der Unterseite gegenüber 632 KB auf der Startseite (Web Almanac 2025, mobiler Median). Auf Vorlagen zieht die Laufzeit, nicht das Bild.
- Gruppiert wird nach Vorlage, nicht nach Adresse. Auch fremde Berichte tun das: Adressen werden dort zu Gruppen von Seiten mit ähnlichem Nutzungserlebnis zusammengefasst (Search Console-Hilfe).
- Die Reihenfolge der Arbeit entsteht aus Rückstand mal Einstiegen. Eine Vorlage mit mittlerem Rückstand und vielen Einstiegen wiegt schwerer als der Ausreißer, den kaum jemand aufruft.
Warum die Startseite das falsche Messobjekt ist
Die Startseite ist die am besten gepflegte Adresse eines Auftritts. Genau das macht sie als Messobjekt schwach: Was dort auffällt, ist längst behoben. Dazu kommt ein Missverständnis in den Zahlen selbst. Der Wert, den ein Felddatenbericht für den Ursprung ausweist, stammt nicht von der Startseite - erfüllt ein Ursprung die Aufnahmekriterien, werden die Erlebnisse auf allen seinen Seiten auf Ursprungsebene zusammengefasst, unabhängig davon, ob die einzelne Seite auffindbar ist (Chrome UX Report). Der Ursprungswert ist also ein Mischwert über den ganzen Bestand, in dem die Startseite nur eine Stimme hat. Wer ihn neben eine Labormessung der Startseite legt, vergleicht zwei verschiedene Dinge; wie sich Felddaten und eigene Messung unterscheiden, entscheidet hier über die Deutung der Zahl.
Für die einzelne Unterseite fehlt der Seitenwert dagegen häufig ganz. Aufgenommen wird eine Seite erst, wenn sie eine Mindestzahl an Besuchern erreicht; Seiten und Ursprünge unterhalb dieser Schwelle bleiben draußen (Chrome UX Report). Ein Katalog mit einigen tausend Produktseiten hat damit für fast keine davon einen eigenen Feldwert, für den Ursprung aber sehr wohl. Übrig bleibt genau eine Ebene, auf der sich beides verbinden lässt: die Vorlage. Sie ist grob genug, um genügend Aufrufe zu bündeln, und fein genug, um eine Ursache zu benennen. An den Core Web Vitals ändert das nichts - wohl aber an der Frage, woran sie gemessen werden.
Was der Ursprungswert nicht sagt
Was die Zahlen über Unterseiten sagen
Die Vermutung, Unterseiten seien das kleinere Problem, hat eine messbare Grundlage. Im Median wiegt eine Startseite 2.710 KB und eine Unterseite 1.866 KB; am 75. Perzentil sind es 5.422 KB gegenüber 3.267 KB (Web Almanac 2025). Über die Zeit gemittelt ist die Startseite rund 45,8 Prozent schwerer als eine Unterseite (Web Almanac 2025). Für eine einzelne Adresse stimmt der Schluss also. Er trägt nur nicht weiter: Der Bestand besteht aus einer Startseite und Hunderten bis Zehntausenden Adressen aus wenigen Vorlagen - und die Summe der Einstiege liegt dort, nicht auf der einen Adresse.
Wichtiger als das Gesamtgewicht ist die Zusammensetzung, denn sie entscheidet, welche Technik überhaupt greift. Mobil gemessen entfallen auf die Startseite 911 KB Bilder und auf eine Unterseite 354 KB; am Desktop nutzt die Startseite im Median 239 Prozent der Bildbytes vergleichbarer Unterseiten (Web Almanac 2025). Beim Skript dreht sich das Verhältnis um: 632 KB auf der Startseite gegenüber 660 KB auf der Unterseite (Web Almanac 2025). Wer die Bildoptimierung an der Startseite erprobt und den Gewinn auf den Bestand hochrechnet, rechnet deshalb mit dem falschen Faktor. Auf den Vorlagen liegt der Hebel bei der Laufzeit des Codes und bei der Antwortzeit des Servers, die bei jeder der Tausenden Adressen erneut anfällt.
Die folgende Gegenüberstellung fasst zusammen, was sich zwischen der einen Adresse und den vielen verschiebt.
| Merkmal (Quelle der Zahlen: Web Almanac 2025, Kapitel Page Weight) | Startseite | Unterseite |
|---|---|---|
| Seitengewicht im Median | 2.710 KB | 1.866 KB |
| Gewicht am 75. Perzentil | 5.422 KB | 3.267 KB |
| Bilder (mobiler Median) | 911 KB | 354 KB |
| JavaScript (mobiler Median) | 632 KB | 660 KB |
| Zahl der Adressen im Bestand | eine | Hunderte bis Zehntausende |
| Feldwert je Adresse | in der Regel vorhanden | meist unter der Aufnahmeschwelle |
| Prüfung vor der Auslieferung | erfahrungsgemäß jedes Mal | erfahrungsgemäß erst nach einer Beschwerde |
Dazu kommt die Bewegung über die Zeit, und die zeigt in die andere Richtung: Das Gewicht der Unterseiten ist binnen eines Jahres um 9,5 Prozent gestiegen (Web Almanac 2025). Die Stelle, die seltener gemessen wird, legt also schneller zu. Das ist plausibel, denn jede neue Auszeichnung, jedes Bewertungsfeld und jeder Empfehlungsblock landet auf der Vorlage und damit auf Tausenden Adressen gleichzeitig, während die Startseite von Hand gepflegt wird. Ein Budget im Auslieferungslauf hilft gegen diese Drift nur, wenn es die Vorlagen abdeckt und nicht die eine Adresse.
Den Bestand nach Vorlagen gliedern
Die Gliederung beginnt nicht bei der Adresse, sondern bei dem System, das die Antwort erzeugt. Shop und Redaktionssystem kennen den Namen der Vorlage, aus der eine Seite entstanden ist. Diesen Namen in einen Antwortkopf zu schreiben, kostet eine Zeile und macht jede Zeile im Zugriffsprotokoll gruppierbar - rückwirkend für alles, was danach aufgezeichnet wird. Wer stattdessen aus dem Adressmuster rät, liegt bei den Ausnahmen daneben: bei der Kategorie mit eigener Vorlage, beim Artikel im Sonderlayout, bei der Trefferliste, die je nach Filter zwei verschiedene Ansichten liefert. Wie viel Zeit dabei im Backend entsteht, lässt sich auf demselben Weg je Vorlage ausweisen - über Server-Timing.
# 1. Die Vorlage benennen lassen, statt sie aus der Adresse zu raten.
# Das System, das die Antwort erzeugt, kennt den Namen bereits.
# nginx: log_format vorlagen '$request_uri $sent_http_x_vorlage $request_time $http_referer';
# 2. Einstiege und Serverzeit je Vorlage, absteigend nach Einstiegen.
# Einstieg = Aufruf ohne eigenen Referrer (erste Seite der Sitzung).
awk '$4 !~ /meine-domain\.de/ {
n[$2]++; s[$2] += $3
}
END {
for (v in n) printf "%-24s %8d Einstiege %8.3f s im Mittel\n", v, n[v], s[v]/n[v]
}' /var/log/nginx/vorlagen.log | sort -k2 -nr
# 3. Solange der Antwortkopf fehlt: Vorlage aus dem Adressmuster ableiten.
# Nur als Zwischenschritt - Ausnahmen fallen hier durch das Raster.
sed -E 's#^/produkt/[^/?]+.*#produktseite#;
s#^/kategorie/[^/?]+.*#kategorieseite#;
s#^/suche(\?.*)?$#trefferliste#;
s#^/magazin/[^/?]+.*#artikelseite#;
s#^/$#startseite#' zugriffe.txt | sort | uniq -c | sort -nr
Steht die Gliederung, braucht jede Vorlage einen Vertreter - und zwar nicht die Seite, die am besten aussieht. Tragfähig sind zwei je Vorlage: ein typischer Fall aus der Mitte der Verteilung und ein schwerer Fall vom oberen Rand, also die Kategorie mit einigen hundert Artikeln statt der mit einer Handvoll. Der Unterschied zwischen beiden ist kein Messfehler, sondern das Ergebnis: Er zeigt, wie stark die Vorlage mit der Datenmenge skaliert. Gemessen wird auf dem Zielgerät statt auf dem Testgerät, sonst verschiebt sich der Befund in Richtung der Entwicklungsmaschine.
Vorlage statt Adressmuster
Der Name kommt aus dem System, nicht aus einer Regel über die Adresse. Nur so fallen Sonderlayouts und Ausnahmen in die richtige Gruppe.
Zwei Vertreter je Vorlage
Ein typischer und ein schwerer Fall. Die Spanne dazwischen sagt mehr über die Vorlage aus als jeder Einzelwert.
Einstiege je Vorlage
Aufrufe ohne eigenen Referrer sind der Einstieg in den Auftritt. Sie gewichten die Messwerte und entscheiden über die Reihenfolge.
Parameter normalisieren
Kampagnen- und Sitzungsparameter fliegen raus, unterscheidende Parameter bleiben. Sonst zerfällt eine Vorlage in tausend Gruppen mit je einem Wert.
Vorlagenname im Antwortkopf
Eine Zeile in der Anwendung, und jede Protokollzeile trägt ihre Gruppe. Das ist der billigste Teil der ganzen Strecke.
Erst Feld, dann Labor
Das Feld sagt, welche Vorlage zählt. Das Labor sagt, was in ihr teuer ist. Die umgekehrte Reihenfolge erzeugt gepflegte Werte an unwichtigen Stellen.
Die Reihenfolge, die sich bewährt hat
Mit den Einstiegen gewichten
Ein Messwert je Vorlage sagt noch nicht, womit man anfängt. Dafür braucht es die zweite Zahl: wie oft eine Vorlage der Einstieg in den Auftritt ist. Nicht Seitenaufrufe, sondern Einstiege - denn beim Einstieg ist nichts vorgeladen, kein Skript liegt im Browsercache, keine Verbindung steht. Dieselbe Vorlage, die als zweite Seite einer Sitzung schnell wirkt, kann als Einstieg zwei Sekunden langsamer sein. Die Zahl steht im eigenen Zugriffsprotokoll: Aufrufe, deren Referrer leer ist oder von einer fremden Adresse kommt.
Die Reihenfolge ergibt sich dann aus zwei Faktoren: dem Rückstand der Vorlage auf den Zielwert und ihrem Anteil an den Einstiegen. Der Rückstand ist die Differenz zum Zielwert, nicht der Abstand zur Startseite: Der größte Inhaltsaufbau soll innerhalb von 2,5 Sekunden nach dem Ladebeginn stattfinden (web.dev). Empfohlen wird dabei die Auswertung am 75. Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt nach mobilen und stationären Geräten (web.dev) - diese Trennung gilt je Vorlage genauso wie für den ganzen Auftritt, und sie ist der Grund, warum zwei Vertreter je Vorlage nicht zu viel des Guten sind.
- Einstiege über einen vollen Monat zählen, nicht über eine Woche: Saison, Kampagnen und Wochentage verschieben die Verteilung spürbar.
- Vorlagen mit weniger Einstiegen als der kleinste Vertreter der Liste bleiben zunächst außen vor - sie kommen dran, wenn die großen Gruppen abgearbeitet sind.
- Den Rückstand in Millisekunden ausweisen, nicht in Punkten: Ein Punktestand lässt sich nicht mit Einstiegen multiplizieren.
- Je Vorlage denselben Netz- und Gerätezuschnitt verwenden, sonst misst man die Messbedingung statt der Vorlage.
- Das Ergebnis als Liste führen, nicht als Einzelbefund: Die Reihenfolge ist das Produkt, nicht der schlechteste Wert.
Der Ausreißer, der keine Rolle spielt
Drei Fallen bei der Messung je Vorlage
Die erste Falle steckt in den Adressen. Im öffentlichen Felddatensatz werden Parameter und Sprungmarken aus der Adresse entfernt, damit alle Erlebnisse einer Seite zusammenfließen (Chrome UX Report). Das ist gewollt, hat aber eine Kehrseite, die dieselbe Dokumentation ausdrücklich nennt: In seltenen Fällen werden dadurch Erlebnisse verschiedener Seiten zusammengefasst, etwa wenn ?productID=101 und ?productID=102 verschiedene Seiten meinen (Chrome UX Report). Wer seine Varianten über Parameter unterscheidet, sieht im Bericht eine Seite, wo in Wirklichkeit eine ganze Vorlage steht. In der eigenen Auswertung muss dieselbe Normalisierung nachgebaut werden, nur mit der umgekehrten Entscheidung: Kampagnenparameter entfernen, unterscheidende Parameter behalten.
Die zweite Falle ist die Gruppe, die ein fremder Bericht bildet. Dort werden Adressen zu Gruppen von Seiten mit ähnlichem Nutzungserlebnis zusammengefasst; unterstellt wird dabei, dass diese Gruppen einen gemeinsamen technischen Unterbau haben und schlechtes Verhalten derselben Ursache entspringt (Search Console-Hilfe). Das ist genau die Annahme, auf der auch die Arbeit nach Vorlagen beruht - nur bildet der fremde Bericht seine Gruppen selbst, und sie müssen nicht mit den Vorlagen des Systems übereinstimmen. Eine Gruppe kann zwei Vorlagen enthalten, eine Vorlage kann auf zwei Gruppen verteilt sein. Die fremde Gruppierung taugt als Hinweis, die eigene als Arbeitsgrundlage. Welche Berichtszeile welchen Befund trägt, klärt der Weg über den Lighthouse-Bericht.
Die dritte Falle ist der Zustand, in dem gemessen wird. Ein Vertreter, der zehnmal hintereinander abgerufen wird, liegt beim zweiten Durchlauf im Cache und liefert einen Wert, den kein Besucher je sieht - und umgekehrt trifft der Cache bei personalisierten Vorlagen seltener, als der Aufbau vermuten lässt; wie schnell ein Cookie die Trefferquote zerlegt, gehört deshalb zur Vorlagenmessung dazu. Wer mehrere Vertreter parallel misst, um Zeit zu sparen, handelt sich zusätzlich die Sitzungssperre ein: Die Aufrufe warten dann aufeinander, und die Wartezeit steht anschließend im Messwert der Vorlage.
{
"perzentil": 75,
"getrennt_nach": ["mobil", "stationaer"],
"vorlagen": [
{ "name": "startseite", "vertreter": ["/"],
"einstiege_anteil": 0.08, "lcp_ms_max": 2500, "gewicht_kb_max": 1800 },
{ "name": "kategorieseite", "vertreter": ["/kategorie/klein", "/kategorie/gross"],
"einstiege_anteil": 0.31, "lcp_ms_max": 2500, "gewicht_kb_max": 1600 },
{ "name": "produktseite", "vertreter": ["/produkt/schlank", "/produkt/viele-varianten"],
"einstiege_anteil": 0.34, "lcp_ms_max": 2500, "gewicht_kb_max": 1600 },
{ "name": "artikelseite", "vertreter": ["/magazin/kurz", "/magazin/lang"],
"einstiege_anteil": 0.19, "lcp_ms_max": 2500, "gewicht_kb_max": 1400 },
{ "name": "trefferliste", "vertreter": ["/suche?q=tasche"],
"einstiege_anteil": 0.08, "lcp_ms_max": 2500, "gewicht_kb_max": 1400 }
],
"reihenfolge": "rueckstand_ms * einstiege_anteil, absteigend",
"normalisierung": { "parameter_entfernen": ["utm_source", "utm_medium", "sid"],
"parameter_behalten": ["productID", "q"] }
}
Von der Messung zur Reihenfolge
Am Ende steht keine Note, sondern eine geordnete Liste: welche Vorlage zuerst, mit welchem Rückstand, für wie viele Einstiege. Für einen Onlineshop ist das meist die Kategorie- oder die Produktseite, für ein Magazin die Artikelseite, für einen Dienstleister die Leistungsseite - und fast nie die Startseite. Was innerhalb einer Vorlage zuerst zu tun ist, beantwortet danach ein Lighthouse-Audit an ihrem Vertreter: Die Auswahl des Messobjekts und die Priorisierung innerhalb eines Berichts sind zwei Schritte, und sie in dieser Reihenfolge zu gehen erspart die teuerste Art von Arbeit, nämlich die an der falschen Seite.
- Vorlagennamen in der Anwendung setzen und in Antwortkopf und Zugriffsprotokoll mitschreiben.
- Einstiege je Vorlage über einen vollen Monat zählen und die Liste nach Anteil sortieren.
- Je Vorlage zwei Vertreter festlegen: einen typischen, einen schweren.
- Beide am 75. Perzentil messen, getrennt nach mobilen und stationären Geräten, und den Rückstand zum Zielwert in Millisekunden ausweisen.
- Rückstand mal Einstiegsanteil rechnen, die Liste sortieren und den ersten Eintrag anfassen - danach neu messen, bevor der zweite drankommt.
Der häufigste Befund aus solchen Läufen ist keine besonders langsame Seite, sondern eine Vorlage, die knapp über dem Zielwert liegt und einen großen Teil der Einstiege trägt. Die Ursachen wiederholen sich: ein Baustein, der auf jeder Adresse der Vorlage steckt, eine Liste, deren Knotenzahl mit dem Bestand wächst, ein Skript, das erst auf Unterseiten geladen wird. Dieselbe Rechnung trägt übrigens bis in den Checkout, auch wenn dort die Zahl der Einstiege klein und der Wert jedes einzelnen Aufrufs hoch ist.
Die Frage vor jeder Optimierung lautet nicht, wie schnell diese Seite ist, sondern wie viele Seiten dieselbe Vorlage benutzen und wie viele Menschen dort einsteigen.
Der Aufwand für die Gliederung ist gering: ein Antwortkopf, eine Auswertung des Zugriffsprotokolls, zwei Vertreter je Vorlage. Der Gewinn ist eine Reihenfolge, die einer Nachfrage standhält - und eine Grundlage dafür, Tempo in der Abnahme festzuschreiben, statt es zuzusagen. Wenn Sie den Einstieg abkürzen möchten: In einer Performance-Analyse gliedern wir Ihren Bestand nach Vorlagen, messen die Vertreter und legen die Reihenfolge gemeinsam mit Ihrem Team fest.
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