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Caching, Komprimierung und Auslieferung

Wie funktioniert ein Reverse Proxy wie Varnish?

Kurz und einfach erklärt

Ein solcher Zwischenspeicher sitzt vor dem Server. Er hält fertige Seiten im Speicher bereit.

Ruft jemand eine Seite auf, kommt sie direkt von dort. Der Server muss sie nicht neu bauen. Er hat bei viel Andrang weniger Arbeit.

Das hilft vor allem Shopware-Shops mit vielen Seiten, die sich selten ändern.

Ändert sich ein Preis oder der Bestand, muss man das sofort sehen. Diese Regeln stellen wir für jedes Projekt passend ein.

Antwort

Ein Reverse Proxy sitzt vor dem eigentlichen Webserver und hält komplette HTML-Seiten im Arbeitsspeicher vor. Ruft ein Besucher eine bereits gecachte Seite auf, liefert der Proxy sie direkt aus dem RAM aus, ohne dass PHP ausgeführt oder die Datenbank überhaupt angefragt wird. Das senkt die TTFB auf wenige Millisekunden, selbst bei aufwendig generierten dynamischen Seiten, und entlastet gleichzeitig den Server bei Lastspitzen.

Varnish ist deshalb besonders wirkungsvoll für Shopware-Shops mit vielen Kategorie- und Produktseiten, die sich nur selten ändern. Die Herausforderung liegt im sauberen Cache-Invalidieren: Eine Preisänderung oder ein leerer Lagerbestand muss sofort durchschlagen, während alles andere im Cache bleibt. Genau diese Regeln konfigurieren wir projektspezifisch, damit Geschwindigkeit nicht zulasten der Aktualität geht.